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Amazon Listing optimieren: 5 Maßnahmen für mehr Sichtbarkeit und Verkäufe

11. Sept. 2024
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Sept.



Amazon Listing optimieren für mehr Sichtbarkeit und Verkäufe

Ein gutes Produkt allein reicht auf Amazon nicht aus. Wenn dein Listing bei relevanten Suchanfragen nicht erscheint oder potenzielle Käufer nicht überzeugt, bleiben Klicks und Verkäufe aus.

Eine erfolgreiche Listing-Optimierung verfolgt deshalb zwei Ziele: Dein Produkt soll für die richtigen Suchbegriffe gefunden werden und die Besucher deiner Produktseite sollen verstehen, warum dein Angebot die passende Lösung für sie ist.

Die folgenden fünf Maßnahmen helfen dir dabei, dein Amazon Listing gezielt zu verbessern.


1. Relevante Keywords recherchieren und richtig einsetzen

Eine fundierte Keyword-Recherche bildet die Grundlage jeder Amazon-Listing-Optimierung. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Begriffe im Text unterzubringen. Entscheidend ist, welche Suchbegriffe deine potenziellen Kunden tatsächlich verwenden und welche davon zu deinem Produkt passen.

Unterscheide dabei zwischen:

  • Hauptkeywords mit einem hohen Suchvolumen

  • spezifischen Long-Tail-Keywords

  • Synonymen und alternativen Produktbezeichnungen

  • Suchbegriffen, die ein bestimmtes Problem oder einen konkreten Anwendungsfall beschreiben

Dein wichtigstes Hauptkeyword sollte möglichst weit vorne im Produkttitel vorkommen. Weitere relevante Begriffe kannst du sinnvoll in den Bullet Points, der Produktbeschreibung und den Backend-Suchbegriffen verwenden.

Vermeide jedoch unnatürliche Wiederholungen. Ein Text, der nur für den Algorithmus geschrieben wurde, wirkt auf Käufer schnell unverständlich oder unseriös.

Praxis-Tipp: Überlege nicht nur, wie du dein Produkt selbst bezeichnest. Frage dich, welche Wörter ein Kunde verwenden würde, der die genaue Produktbezeichnung noch gar nicht kennt.


2. Produkttitel und Bullet Points verständlich formulieren

Produkttitel und Bullet Points gehören zu den wichtigsten Elementen deines Listings. Sie müssen sowohl relevante Informationen liefern als auch schnell erfassbar sein.

Ein guter Produkttitel enthält – abhängig von der jeweiligen Kategorie – unter anderem:

  • die Produktart

  • das wichtigste Merkmal oder den zentralen Vorteil

  • relevante Maße, Mengen oder Varianten

  • ein wichtiges Hauptkeyword

Die Bullet Points sollten anschließend die wichtigsten Kaufargumente verständlich erklären. Zähle nicht nur technische Eigenschaften auf, sondern übersetze sie in konkrete Vorteile.

Statt beispielsweise nur „500 ml Fassungsvermögen“ zu schreiben, kannst du erklären, für welchen Alltag oder Anwendungsfall diese Größe geeignet ist.

Jeder Bullet Point sollte möglichst einen klaren Schwerpunkt behandeln:

  1. wichtigster Kundennutzen

  2. Material und Qualität

  3. Anwendung und Bedienung

  4. Maße, Lieferumfang oder Kompatibilität

  5. Besonderheiten oder geeignete Zielgruppe

So können Interessenten dein Angebot auch dann schnell verstehen, wenn sie den Text zunächst nur überfliegen.


3. Hochwertige Produktbilder einsetzen

Produktbilder beeinflussen nicht nur die Klickrate in den Suchergebnissen, sondern auch die Kaufentscheidung auf der Produktdetailseite.

Das Hauptbild muss dein Produkt deutlich zeigen und die geltenden Amazon-Anforderungen erfüllen. Die zusätzlichen Bilder bieten dir die Möglichkeit, Fragen zu beantworten und den Nutzen deines Produkts sichtbar zu machen.

Sinnvoll sind beispielsweise:

  • Detailaufnahmen wichtiger Merkmale

  • Größen- und Maßangaben

  • Bilder mit Anwendungssituationen

  • Infografiken zu Funktionen oder Vorteilen

  • eine verständliche Darstellung des Lieferumfangs

  • Vergleichsgrafiken zwischen Varianten

Achte besonders darauf, dass Texte und wichtige Details auch auf einem Smartphone lesbar bleiben. Viele Kunden besuchen Amazon mobil. Zu kleine Beschriftungen oder überladene Grafiken verlieren dort schnell ihre Wirkung.

Praxis-Tipp: Betrachte deine Bilder als visuelle Verkaufsberatung. Ein Kunde sollte die wichtigsten Vorteile des Produkts verstehen können, ohne zuerst die vollständige Beschreibung lesen zu müssen.


4. Vertrauen schaffen und Kaufbarrieren reduzieren

Ein Listing kann sichtbar sein und trotzdem nur wenige Verkäufe erzielen. Häufig fehlen Informationen, die Kunden für eine sichere Kaufentscheidung benötigen.

Prüfe deshalb, welche Fragen oder Bedenken vor dem Kauf entstehen könnten:

  • Passt das Produkt zu meinem Anwendungsfall?

  • Welche Größe oder Variante ist richtig?

  • Wie wird es benutzt?

  • Was ist im Lieferumfang enthalten?

  • Aus welchem Material besteht es?

  • Ist es mit einem bestimmten Gerät kompatibel?

  • Was unterscheidet es von ähnlichen Angeboten?

Beantworte diese Fragen bereits im Listing – in den Bullet Points, Bildern, der Produktbeschreibung oder im A+ Content.

Auch Bewertungen sind ein wichtiges Vertrauenssignal. Dabei solltest du ausschließlich die von Amazon erlaubten Möglichkeiten nutzen. Manipulierte Rezensionen, Gegenleistungen oder unzulässige Kontaktaufnahmen können schwerwiegende Folgen für dein Konto und dein Listing haben.

Wiederkehrende Fragen und Kritikpunkte aus Kundenrezensionen können dir außerdem zeigen, welche Informationen im Listing noch fehlen.


5. Conversion und Angebot regelmäßig überprüfen

Eine Listing-Optimierung ist keine einmalige Aufgabe. Suchverhalten, Wettbewerb und Kundenerwartungen verändern sich. Deshalb solltest du die Leistung deines Listings regelmäßig überprüfen.

Wichtige Anhaltspunkte sind unter anderem:

  • Impressionen

  • Klickrate

  • Conversion-Rate

  • Verkäufe

  • Rücksendegründe

  • häufige Kundenfragen

  • Entwicklung relevanter Suchbegriffe

Wenn dein Produkt viele Impressionen, aber nur wenige Klicks erhält, solltest du vor allem Hauptbild, Titel, Preis und Bewertungen prüfen.

Erhält das Listing zwar Klicks, aber kaum Verkäufe, liegt das Problem häufig auf der Produktdetailseite oder beim Angebot selbst. Dann können unklare Texte, fehlende Informationen, schwache Bilder, lange Lieferzeiten oder ein nicht wettbewerbsfähiger Preis die Ursache sein.

Ändere nicht alles gleichzeitig. Passe gezielt einzelne Elemente an und beobachte anschließend, wie sich die Kennzahlen entwickeln. So kannst du besser erkennen, welche Veränderung tatsächlich geholfen hat.


Fazit: Sichtbarkeit und Verkaufserfolg gehören zusammen

Ein erfolgreiches Amazon Listing verbindet relevante Keywords mit einer verständlichen und überzeugenden Produktdarstellung. Keywords sorgen dafür, dass dein Angebot gefunden werden kann. Titel, Bullet Points, Bilder und Produktinformationen entscheiden anschließend darüber, ob aus einem Besucher ein Käufer wird.

Die besten Ergebnisse entstehen, wenn du nicht nur einzelne Textfelder optimierst, sondern das gesamte Listing aus Sicht deiner Zielgruppe betrachtest.

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